PPWR

Hintergrund und Zielsetzung:

Die EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR: Packaging and Packaging Waste Regulation), offiziell bezeichnet als Verordnung (EU) 2025/40, ersetzt die bisherige Richtlinie 94/62/EG. Sie ist am 11. Februar 2025 in Kraft getreten und wird ab dem 12. August 2026 verbindlich.

Ziel der PPWR ist es, Verpackungsabfälle deutlich zu reduzieren, Recycling und Wiederverwendung zu erhöhen, die Verwendung schädlicher Stoffe zu minimieren und eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft in der EU aktiv voranzutreiben.

Wichtige Meilensteine:

  • Februar 2025: Die Verordnung tritt in Kraft.
  • August 2026: Der Großteil der Vorschriften werden wirksam, einschließlich des Verbots von PFAS in Lebensmittelverpackungen.
  • 2028: Die EU-Kommission wird Leitlinien für „Design for Recycling“ erlassen
  • 2030: Alle Verpackungen müssen die Recyclingklassen A, B oder C erreichen und die Vorgaben an den Rezyklat Anteil erfüllen.
  • 2035: Umfangreiche Recyclinganforderungen sowie eine Reduktion des Verpackungsabfalls um 10 %.
  • 2038: Für die Recyclingfähigkeit sind nur noch die Klassen A und B zulässig.
  • 2040: Erhöhte Anforderungen an Rezyklat Anteile und Wiederverwendung
Time schedule PPWR

Modulpac begegnet den Anforderungen der PPWR proaktiv durch eine strukturierte und zukunftsorientierte Arbeitsweise. Seit 2024 verfügt Modulpac über ein internes Expertenteam, die die Entwicklungen der PPWR kontinuierlich verfolgt. Dieses Team analysiert den Fortschritt der Verordnung, bewertet die praktischen Auswirkungen und befasst sich mit der Arbeit der ECHA (Europäische Chemikalienagentur) im Hinblick auf verschiedene Stoffe und deren Einfluss auf die Recyclingfähigkeit.

Darüber hinaus verfolgen wir aufmerksam die Entwicklungen von recycelten Materialien,
wobei die EU kürzlich die Möglichkeit chemisch recycelter Materialien von der Verbraucherseite diskutiert hat, die möglicherweise in Lebensmittelverpackungen zugelassen werden könnten.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Modulpac aktiv mit diesen Fragestellungen arbeitet, lesen Sie bitte unten weiter.

Modulpacs Arbeitsweise im Zusammenhang der PPWR – Strategische Anpassung an die neuen EU-Verpackungsverordnung

Mit strukturierten und zukunftsorientierten Arbeitsweisen, handelt Modulpac proaktiv zur PPWR. Die folgenden Punkte beschreiben, wie wir die Anforderungen der neuen Verordnung umsetzen:

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Modulpac und PPWR

Modupac und PPWR
Kontinuierliche Beobachtung des Umfelds Ganzheitliche Perspektive auf Verpackungen Vorbereitung der technischen Dokumentation Anpassung an Recyclinganforderungen Strategie für PCR-Materialien Risikomanagement und Flexibilität Sicherstellung der Chemikalienanforderungen Partnerschaft für Nachhaltigkeit – Unsere Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten

Kontinuierliche Beobachtung des Umfelds

Modulpac ist sich bewusst, dass die PPWR regelmäßig durch neue delegierte Rechtsakte und technische Richtlinien aktualisiert wird. Daher haben wir Prozesse etabliert, um die Entwicklung der Gesetzgebung zu verfolgen und sicherzustellen, dass alle relevanten Bereiche der Organisation auf dem Laufenden gehalten werden.

Ganzheitliche Perspektive auf Verpackungen

Die PPWR umfasst alle Arten von Verpackungen – einschließlich Komponenten wie Schrumpffolien, Etiketten, Kunststoff Trays und Palettenhauben. Modulpac analysiert sein gesamtes Produktportfolio, um zu identifizieren, welche Bereiche von den neuen Richtlinien betroffen sind und wie dies jede Verpackungskomponente beeinflusst.

Vorbereitung der technischen Dokumentation

Ein wichtiger Bestandteil der PPWR ist die Anforderung, dass Lieferanten nachweisen können, dass ihre Verpackungen den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Modulpac arbeitet daher daran, aktualisierte Konformitätserklärungen (Declaration of Conformity, DoC) und technische Dokumente für alle Produkte zu erstellen, einschließlich Recyclingfähigkeit, Materialauswahl und Gestaltungsprinzipien.

Anpassung an Recyclinganforderungen

Bis spätestens 2030 müssen alle Verpackungen gemäß Klasse A, B oder C recycelbar sein.
Modulpac arbeitet daran:

  • Sicherzustellen, dass Verpackungen recyclinggerecht gestaltet sind
  • Materialkombinationen zu vermeiden, die die Sortierung erschweren
  • Verpackungsvolumen und -Gewicht zu optimieren

Ab 2038 sind ausschließlich die Klassen A und B zulässig, was bedeutet, dass die Designanforderungen weiter verschärft werden.

Strategie für PCR-Materialien

Modulpac analysiert, wie die Anforderungen an recycelte Materialien (PCR) verschiedene Produktgruppen beeinflussen. Modulpac arbeitet seit vielen Jahren mit recycelten Materialien und verfügt über umfassende Erfahrungen in diesem Gebiet. Darüber hinaus sehen wir Möglichkeiten, chemisch recycelten Kunststoff und biobasierten Materialien einzusetzen, abhängig von künftigen Entscheidungen der EU.

Risikomanagement und Flexibilität

Wir sind uns bewusst, dass die PPWR Mechanismen enthält um Anforderungen anzupassen. Durch den Aufbau flexibler Produktions- und Materialstrategien kann Modulpac schnell auf regulatorischen Änderungen reagieren, die sowohl Risiken als auch Chancen mit sich bringen können. Ein systematisches Risikomanagement ist in sämtlichen Unternehmensbereichen von Modulpac implementiert.

Sicherstellung der Chemikalienanforderungen

Modulpac verfolgt die Entwicklungen in Bezug auf Stoffe, die in Verpackungsmaterialien verboten werden können, insbesondere PFAS in Lebensmittelverpackungen. Wir arbeiten aktiv daran, sicherzustellen, dass unsere Verpackungen sowohl die heutigen als auch die zukünftigen Chemikalienanforderungen erfüllen.

Partnerschaft für Nachhaltigkeit – Unsere Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten

Um die umfassenden Anforderungen der PPWR zu erfüllen, arbeitet Modulpac aktiv und strategisch sowohl mit unseren Kunden als auch mit unseren Lieferanten zusammen. Wir betrachten dies als eine gemeinsame Verantwortung, bei der die gesamte Wertschöpfungskette zusammenarbeiten muss, um nachhaltige und gesetzkonforme Verpackungslösungen zu erreichen.
Wir führen einen kontinuierlichen Dialog mit unseren Lieferanten, um sicherzustellen, dass Materialauswahl, Designprinzipien und technischen Spezifikationen die Anforderungen an Recyclingfähigkeit, Wiederverwendbarkeit und Mindestanteile an recyceltem Material (PCR) erfüllen. Durch den frühzeitigen Austausch von Informationen und Anforderungen im Entwicklungsprozess, können wir gemeinsam Verbesserungspotenziale identifizieren und unsere Produkte zukunftssicher gestalten.
Gleichzeitig arbeiten wir eng mit unseren Kunden zusammen, um ihre Bedürfnisse zu verstehen, sie über bevorstehende gesetzliche Anforderungen zu informieren und Lösungen anzubieten, die sowohl funktional als auch nachhaltig sind. Wir unterstützen unsere Kunden bei der Auslegung der Gesetzgebung, erstellen Dokumentationen wie Konformitätserklärungen (Declaration of Conformity, DoC) und geben Beratung zu Kennzeichnung, Materialauswahl und recyclinggerechtem Design.

Unser Ziel ist es, transparente und langfristige Partnerschaften aufzubauen, in denen wir gemeinsam die Entwicklung hin zu einer zirkulären Verpackungsindustrie vorantreiben. Durch Zusammenarbeit, Wissensaustausch und gemeinsame Initiativen erfüllen wir nicht nur die Anforderungen der PPWR, sondern tragen auch aktiv zu einer nachhaltigeren Zukunft bei.

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Darüber hinaus sind wir nach Überprüfung durch die Pharma- und Lebensmittelindustrie als Lieferant zugelassen.